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Zeitgenossen

Eine kleine Auswahl an Porträts, Interviews und Berichten, in denen interessante Persönlichkeiten unserer Zeit im Mittelpunkt stehen.

  

Mehr Vorsicht. Zur Lage US-amerikanischer Orchester in Zeiten der Finanzkrise //

Interview mit dem Dirigenten Manfred Honeck über seine Arbeit als Musikdirektor beim Pittsburgh Symphony Orchestra und das Ende seiner Tätigkeit als GMD an der Staatsoper Stuttgart. mehr lesen

 

"Anspruchsvolle Kunst kostet Geld". Neue Musik zwischen Sparzwängen und Quotendruck: Die attacca-Reihe des SWR-Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart wurde auf einen Tag eingedampft //

Interview mit Hans-Peter Jahn, dem leitenden Redakteur für Neue Musik beim SWR. mehr lesen

  

Klingeling und Ritscheratsch. Zur Uraufführung von Moritz Eggerts "Industrial" in Stuttgart //

Meine negative Rezension für die Online-Ausgabe der nmz wurde im Netz dankenswerterweise vom Komponisten kommentiert: Ein seltener Fall von Meinungsäußerung eines Betroffenen an die Kritikerin. Es wäre erfreulich, wenn dies häufiger passierte. Lesen Sie hier meine Rezension, Eggerts Kommentar und meine Antwort.

  

Alpine Ekstase. Das Schweizer Duo "Stimmhorn" im Esslinger Kulturzentrum Dieselstraße //

Obertongesang ist geheimnisvoll und ein bisschen gespenstisch. Über klaren, lang angehaltenen Tönen wird plötzlich zartes Pfeifen hörbar, das lustig seiner eigenen Wege geht. Es erinnert eher an das Singen einer Aeolsharfe als an die menschliche Stimme und scheint nicht ganz von dieser Welt. Der Schweizer Stimmkünstler Christian Zehnder – bekannt auch durch den Film "Heimatklänge" – beherrscht diese Kunst perfekt, gibt sich damit aber nicht zufrieden. mehr lesen

 

Kunst ist nicht da, um schön zu sein. Die junge Geigerin Patricia Kopatchinskaja ist "Artist in Residence" bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen 2006 //

Patricia Kopatchinskaja ist eine junge Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Ihr Händedruck ist kräftig und ihr Blick offen. Wir treffen uns vor ihrer Probe zum "Klassik Stern"-Konzert der Ludwigsburger Schlossfestspiele, wo sie Schumanns Violinkonzert spielen wird. Sie schiebt mir einen Löffel zu: Ich soll von der köstlichen Eiskreation, die sie sich bestellt hat, mal probieren. mehr lesen

 

"Ich esse Kunsthonig lieber als den echten". Ein Interview mit Gustav Mahler //

"Herr Mahler, wir sitzen im Café Sacher und nehmen ein Gabelfrühstück zu uns. Sie haben zu Ihrer Semmel Kunsthonig bestellt, was einen ziemlichen Eklat mit dem Herrn Ober gab." mehr lesen

 

Musik über Musik über Musik. Neues von Jörg Widmann //

Auf die Minute pünktlich klingelt das Telefon. Wie versprochen ist Jörg Widmann am Apparat. Er sitzt noch im TGV von Paris nach Saarbrücken, der zwei Stunden Verspätung hat. In Saarbrücken probt gerade die Deutsche Radio Philharmonie Widmanns "Messe für großes Orchester". Vor ein paar Tagen war er noch in Leipzig, wo er mit dem Gewandhausorchester den "Dritten Doppelgesang" seines früheren Lehrers Wolfgang Rihm aufgeführt hat – als Klarinettist. mehr lesen

 

Der Fado verleiht Flügel. Mariza singt im Forum Ludwigsburg //

"Fado" heißt Schicksal. Fado ist Portugals musikalische Identität. In den Armenvierteln Lissabons entstanden und zunächst in düsteren Spelunken und Hafenkneipen vor Seeräubern, Straßenmädchen und Bohémiens aufgeführt, mauserte sich der Fado im 19. Jahrhundert zur portugiesischen Ausdrucksform par excellence. mehr lesen

 

"Ich glaube an Musik, die Wurzeln hat". Krzysztof Penderecki und seine 8. Symphonie //

In Thomas Bernhards Roman "Der Untergeher" sieht sich der Pianist Glenn Gould eines Tages gezwungen, eine ihn "im Klavierspiel hinderliche Esche vor seinem Fenster" kurzerhand zu fällen. Später geht ihm auf, dass er sich diese Tat hätte ersparen können: Er hätte einfach die Rolläden herunterlassen sollen. Versteht man den Eschenfäller als ein treffliches Bild für einen radikal rücksichtslosen und verstörenden Künstler, so scheint es kein Zufall gewesen zu sein, dass der polnische Komponist Krzysztof Penderecki ein genau gegenteiliges Verhalten just zu der Zeit an den Tag legte, da er sich von der Avantgarde endgültig verabschiedete. mehr lesen

 

Gang und Klang der Worte. Von Narrenschiffen und Schicksalsbergen – Reinhard Mey singt in der Stuttgarter Liederhalle //

Reinhard Mey begrüßt das Publikum im Beethovensaal, als säßen dort ausschließlich alte Freunde. Sichtlich gerührt ist er vom warmen Empfang, der im bereitet wird, als er fidel auf die Bühne springt, in kurzärmeligem, schwarzem T-Shirt und dunklen Jeans. Außer seiner Gitarre und dem Mikrofon steht ihm nur noch ein ausgehöhlter, leuchtender Kürbis mit freundlichem Grinsen zur Seite. mehr lesen
  

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